Wenn Erinnerungen eine Geschichte erzählen,

kann die Vergangenheit lebendig werden.



Im Jahre 1888 erbaute Florians Urgrossvater das 26. Haus mit kleinem Kuhstall in Frastafeders.

Sein Sohn Martin übernahm als jüngster von drei Kindern den Hof. Mit nur vier Kühen konnte er so seine Familie mit vier Kindern ernähren.


Martins mittlerer Sohn Edwin heiratete 1952 seine Frau Amalie und bewirtschaftete den Hof gemeinsam mit ihr.

Mit nur sechs Kühen verdiente die junge Familie ihren Lebensunterhalt.

Die Milch musste damals von Hand ins Dorf in die Molkerei transportiert werden.

Sobald man die Kutschenbremse eines Bauern aus Amerlügen quietschen hörte,

wusste Edwin, dass es Zeit war, die Milch ins Dorf zu bringen.

Im Winter wurde hierfür der Rodel benutzt. Bis 1970 erledigte Edwin die Milchtransporte auf diese Weise.


1954 kam der allererste Traktor ins Hause Gstach - sogar der Erste in Frastafeders.

Der Steyr wurde mit einer Zigarette vorgeglüht und per Handkurbel gestartet.


Nach und nach kamen bei Haus und Hof verschiedene Sanierungen und Zubauten hinzu.

1981 entschloss sich Edwin in den Ruhestand zu gehen, und Elmar der zweite Sohn von sechs Kindern, übernahm den Hof.

Mit acht Milchkühen, Rindern und Kälbern führte Elmar den Betrieb bis 2004 als Nebenerwerb. 


2008 stieg Florian, das dritte Kind von Elmar, in den Betrieb mit ein.

Ein neuer Stall wurde gebaut und die Anzahl der Milchkühe auf insgesamt 27 aufgestockt.



Wissen und Werte, was damals von unseren Eltern und Großeltern gelehrt wurde,

dürfen wir heute an unsere Kinder weiter geben.



2015 übernahm Florian den Betrieb von seinem Vater, den er mit Stolz zusammen mit seiner Frau weiterführt.

Gemeinsam bewirtschaften wir mit unseren 3 Kindern den Hof.  Elmar steht uns mit Rat und Tat zur Seite.

Auch Florians Onkel Ernst lebt mit uns im gemeinsamen Generationenhaus.


Über die Jahre ist so ein enger Zusammenhalt zur Verwandtschaft entstanden, die bei Bedarf unterstützt und mithilft.

Jeder von uns bringt seine eigenen Stärken, Bedürfnisse und seinen eigenen Rhythmus mit - und genau das hat bei uns Platz.


Tier und Hof  - Mitten im Leben

Wir bewirtschaften insgesamt über 49 ha Grünland, Wald und Magerheuwiesen.

Die Magerheuwiesen werden dank der vieler Helfer aus Familie und Freundeskreis möglichst händisch bearbeitet.

Diese Methode schont den Boden und fördert eine reiche Pflanzenvielfalt - dafür wurden wir bereits mehrfachbei der Wiesenmeisterschaft ausgezeichnet.


Auf unserem Hof leben Kühe, Kälber, Rinder, Hennen, Pferde und Katzen.

 Sobald das Gras im Frühling zu wachsen beginnt, verbringen die Tiere ihre Zeit auf der Wiese.

Im Sommer dürfen sie ihrem natürlichem Instinkt auf den verschiedenen Alpen folgen.


Unsere Familie bemüht sich, einen möglichst geschlossenen, nachhaltigen und ökologischen Wirtschaftskreislauf zu erhalten

- von der Geburt des Kalbes, über die Futterproduktion, bis zur Entstehung der Düngemittel.


Auf unserem Hof gibt es außerdem einen kleinen Hofladen, indem wir unsere selbst hergestellten Kostbarkeiten verkaufen.